Bei einer Luftbestattung wird die Asche des Verstorbenen aus einem Heißluftballon über einer ausgewählten Landschaft verstreut. Eine seltene, sehr eindrückliche Form des Abschieds — und für viele Angehörige ein Bild, das bleibt.
Wo Luftbestattungen möglich sind
In Deutschland ist das Verstreuen der Asche aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt. Wir organisieren Luftbestattungen daher in unseren Nachbarländern: über dem Elsass an der deutsch-französischen Grenze sowie über weiten Wiesenlandschaften in den Niederlanden. Beide Orte sind von Ostwestfalen-Lippe gut erreichbar.
So läuft eine Luftbestattung ab
Am Startplatz findet zunächst eine kurze, würdevolle Beisetzungszeremonie statt – mit persönlichen Worten, Musik und einer letzten Verabschiedung. Anschließend wird die Asche am Ballonkorb befestigt. Während des Fluges in entsprechender Höhe wird sie dann behutsam dem Wind übergeben. Die Trauergäste können auf Wunsch mitfliegen oder am Boden bleiben – beides ist möglich.
Was diese Form besonders macht
Der Wind trägt die Asche dorthin, wo niemand vorher weiß. Es gibt keinen Punkt zum Wiederkommen, keinen Grabstein – aber ein starkes, fast filmisches Bild: der Ballon steigt, die Asche löst sich, ein Mensch wird buchstäblich frei. Viele Familien empfinden gerade diese Form als sehr versöhnlich.
Zeitlicher Rahmen und Witterung
Eine Ballonfahrt dauert in der Regel etwa drei Stunden, hängt aber stark von Wetter und Wind ab. Wir planen mit Puffern, koordinieren den Termin mit der Ballonfahrt-Reederei und informieren rechtzeitig, falls aus Sicherheitsgründen verschoben werden muss. Auch eine vorgelagerte Trauerfeier in unseren Räumen ist möglich – unabhängig vom späteren Termin der Luftbestattung.
Sprechen wir persönlich.
Diskret, einfühlsam und ohne Verpflichtung — wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.


