Abschied

GEDANKEN UM IHRE LIEBSTEN

Der Abschied

Am Ende der Reise
gut angekommen

Begreifen und Realisieren. Ist ein geliebter Mensch von uns gegangen, braucht es in der Regel Zeit, um zu verstehen, was gerade oder erst kürzlich geschehen ist. Steht eine schwere Krankheit dem Tod gegenüber, mag der Tod sogar eine gefühlte Erleichterung bringen. Das plötzliche und unerwartete ist es oft eher, was Sie als Angehörigen geschockt zurücklässt. Das „von Jetzt auf Gleich“ bedeutet in vielen Fällen, mit dem eigenen Begreifen nicht hinterherzukommen.

Welche Situation Sie auch immer diese Zeilen lesen mag – eine Abschiednahme benötigt vordergründig eins: Zeit. Dabei hat jeder Mensch ein sehr eigenes Zeitverständnis, folgt seinem eigenen Rhythmus. Zeit ist hier an Emotionen, an Erinnerungen und auch an Schmerz gebunden. Das Loslassen fällt oft schwer – der Angehörige kommt einfach nicht „hinterher“. Und genau hier kollidiert die „eigene Zeit“ mit der Zeit der Behörden: die Uhr tickt. Telefonate müssen geführt, Dokumente beantragt werden. Eine Beerdigung und Trauerfeier muss in Kürze hergerichtet sein.

Was Sie jetzt am allerwenigsten benötigen ist zusätzlicher Stress und komplizierte Gegebenheiten. Unser Bestattungshaus Zeitlos ist zeitlos – im Verständnis des Trauerns. Wir arbeiten neben Ihrer Zeit, indem wir uns um all diese Behördengänge und um die Versorgung Ihres Angehörigen kümmern. Ein wenig von Ihrer Zeit benötigen wir aber dennoch: Lassen Sie uns darüber sprechen, wie die Trauerfeier und auch die Bestattung ausgerichtet werden soll.

 

Den richtigen Zeitpunkt der Abschiednahme …

den gibt es nicht …

Es gibt keinen „richtigen Zeitpunkt“ eines Todesfalles. Viele Fragen werden sich in Ihnen befinden, Ihre Gedanken überschlagen sich vielleicht und das Organisieren der kleinsten Angelegenheiten kann zu einer Überforderung werden. Je nachdem, wo Ihr geliebter Mensch Abschied von dieser Welt genommen hat, sind auch hier Unterschiede gültig:

Der Todesfall zu Hause

Ist Ihr Angehöriger friedlich in gewohnter Umgebung entschlafen, ist es nach dem Eintritt des Todes erforderlich, diesen festzustellen. Hier rufen Sie Ihren Hausarzt an oder, sollte dieser nicht zu erreichen sein, einen Rettungswagen (112). Ein Arzt wird eine Todesbescheinigung ausfüllen. Erst nachdem dies geschehen ist, können wir unsere Arbeit beginnen. Wenn Sie möchten, rufen Sie uns auch schon vorher an – etwaige Einzelheiten können wir gerne persönlich besprechen.

Der Todesfall in einem Krankenhaus

Ist Ihr Angehöriger in einem Heim oder Krankenhaus verstorben und Sie befanden sich nicht vor Ort, wird das Heim oder Krankenhaus Sie schnellstmöglich über den Tod informieren. Im gleichen Zug ist es üblich, dass ein Arzt den Todesfall schon dokumentiert hat. Wenn Sie uns bei diesem Fall anrufen, können wir vom Bestattungshaus Zeitlos die erforderlichen Dokumente und auch den Verstorbenen meistens in einem Zuge abholen – Sie müssen zunächst nichts tun.

Der Todesfall im Ausland

Ihr Angehöriger ist im Ausland verstorben und soll zurück nach Deutschland überführt werden? Auch hier muss erst der Tod festgestellt werden, bevor Verwandte in einem anderen Ort darüber in Kenntnis gesetzt werden können. Rufen Sie uns bitte an – je nach Land und persönlichem Umfeld, ist es möglich, dass wir uns von Zeitlos selbst mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen können.

 

Ein geliebter Mensch ist gegangen – Und nun?

Das Erstgespräch im Bestattungshaus Zeitlos

Worauf kommt es bei der Abschiednahme, bei der Bestattung und auch bei den behördlichen Gegebenheiten ankommt, können wir, sofern möglich, gerne bei Ihnen zu Hause, in unserem Bestattungshaus Zeitlos oder am Telefon besprechen. Wir arbeiten für und mit den Menschen – besondere Situationen erfordern besonderes Verständnis. Durch unsere jahrelange Erfahrung können wir auf ein umfassendes Wissen zurückgreifen – das wird Ihnen durch diese Zeit helfen.

Nicht nur Ihre eigenen, persönlichen Wünsche, sondern auch die des Verstorbenen werden in unserem Bestattungshaus Zeitlos berücksichtigt. Die Form des Abschieds durch eine Trauerfeier und die anstehende Beerdigung ist einmalig. Ihre Trauerarbeit kommt erst noch. Die Abschiednahme ist jetzt. Die Persönlichkeit des Verstorben einbringen, vielleicht eine demenzfreundliche Bestattung ausrichten. Wir machen das gemeinsam. Sie sind nicht alleine.

Sie möchten bei der Versorgung Ihres Angehörigen dabei sein und auch vielleicht einige Aufgaben übernehmen? Der Abschied eines Geliebten ist schwer – einigen Menschen fällt es leichter, dem Verstorbenen einen letzten Dienst zu erweisen. Das können Sie in unserem Hause gemeinsam mit unseren Mitarbeitern gerne tun. Bitte sprechen Sie uns darauf an.

Aufbahren und Versorgen Ihres Angehörigen

Den Verstorbenen auf die letzte Reise vorbereiten

Die hygienische Versorgung für die Aufbahrung erfolgt von unserem speziell geschultem Team immer auf Augenhöhe des Verstorbenen. Respektvolle Zuwendung, auch über den Tod hinaus. Das Entkleiden, Waschen, Frisieren und Einkleiden geschieht bei uns in einem familiären Umfeld. Wenn Sie es wünschen, werden wir den Verstorbenen auch schminken. Anschließend betten wir Ihren Angehörigen in den von Ihnen ausgesuchten Sarg.

Keine Sorge – Wunden oder Kanülen werden von uns geschlossen. Zahnprothesen können eingesetzt werden. Es geschieht so, wie Sie es für richtig halten. Unsere dem Bestattungshaus Zeitlos angrenzenden Trauerräume können nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen hergerichtet werden. Nehmen Sie sich Zeit, der Trauerraum wird zu „Ihrem“ Raum. Wenn Sie möchten und die Möglichkeit dazu haben, bahren wir Ihren Verstorben auch in Ihren eigenen Räumlichkeiten auf.

Damit Sie uns in jedem Fall erreichen können und wir gemeinsam die Aufbahrung und Abschiedsfeier planen können, sind wir über eine 24-Stunden-Hotline für Sie erreichbar – 365 Tage im Jahr. Wann und wo Sie uns auch brauchen: 05221-1769230

Fünf Trauerphasen nach Elisabeth Kübler-Ross

Trauer verstehen und bewältigen

Frau Elisabeth Kübler-Ross, schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin, stellte 1969 in ihrem Buch: „Interviews mit Sterbenden“ die fünf Trauerphasen vor. Nach diesem Modell durchleben sterbende Menschen ebenfalls diese fünf Phasen. Dieses Buch ist zu einem wichtigen Werkzeug in der Trauerbewältigung geworden. Nachfolgend stellen wir diese fünf Phasen vor.

Die erste Phase: Leugnen

In der ersten Phase der Trauerbewältigung kommt es nach Kübler-Ross häufig zu einem „nicht-wahrhaben-wollen“. Die betroffene Person kann an diesem Punkt nicht begreifen, was geschehen ist. Emotionen der Isolation ergreifen Besitz von dem Trauernden. Das kann auch geschehen, wenn eine schlimme Diagnose überbracht wird. Der Schock sitzt so tief, eine Bewusstwerdung ist nicht möglich.

Die zweite Phase: Zorn

Die Wut darüber, was passiert ist, schlägt Wellen. Der Betroffene ist auf jeden wütend: auf sich selbst, auf den Verstorbenen, auf die Ätzte, das Umfeld und vielleicht auch auf eine höhere Instanz.

Diese Gefühle sind normal, sollen, dürfen und ja – müssen auch zugelassen werden. Dies ist die erste eigentliche Phase des Begreifens. Das macht hilflos und wütend.

Die dritte Phase: Verhandeln

Gebete zu Gott oder Ablenkung. Die Phase des Verhandelns ist in der Regel relativ kurz – hier wird eine „wenn dann“- Situation kreiert „Lieber Gott, lass sie / ihn nicht lange leiden dafür…“ Hinter diesem Verhandeln stecken oft Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle sollen sich aber nicht verhaften, denn sonst bleibt der Trauernde in der vierten Phase stecken.

Die vierte Phase: Depression

Wenn der Trauernde begreift und versteht, dass ein geliebter Mensch körperlich nicht mehr wiederkommen kann und wird, dann kommt eine nie dagewesene Leere. Die Depression. Hinzu können die schon in der dritten Phase beschriebenen Schuldgefühle kommen. Hier ist es wichtig als Nahestehender näher hinzusehen, denn diese Art der Depression kann zu einer tiefen Abwärtsspirale werden.

Die fünfte Phase: Akzeptanz

Akzeptanz bedeutet, der Trauernde hat emotional und auch vom Verstand her begreifen können, dass der Verstorbene gegangen ist und nicht wiederkommt. Hoffnung, Wut, Schmerz sind durch ihn hindurch, der Tod als solcher wurde akzeptiert. Bevor der Trauernde aber wieder anfangen kann, sein Leben neu auszurichten, kommt in der Akzeptanz zunächst die Resignation.

Haben Sie in dem Kreis Ihrer Lieben feststellen können, dass ein Trauernder nicht über den Verlust einer geliebten Seele hinwegkommt oder sogar krank wird, sprechen Sie mit ihm und bieten Sie ihm bitte Ihre Hilfe an.

Der Abschied ist da – Trauerbewältigung wird zur Arbeit

Trauer, die in Wellen kommt

Der amerikanische Psychologe und Trauerforschers George A. Bonanno vertritt, im Gegensatz zu Kübler-Ross und Verena Kast die Ansicht, dass die Trauer in Form von Wellen stattfindet. Die Trauer kommt und geht, kommt wieder und geht. Die Angehörigen werden von tiefer Trauer überspült – die Trauerruhephasen dazwischen können von neutral, bis fröhlich sein. Die Trauenden fassen dann neuen Lebensmut und schmieden Pläne –, bis die neue Trauerwelle über sie hereinbricht.

Diese Wellen nehmen mit den Jahren ab. Irgendwann stellt sich eine Art „Trauer-Ebbe“ ein. Dieses Modell stellt im Grunde gut dar, warum einige Menschen schon kurz nach der Bestattung fröhlich sind, kurz darauf dann aber wieder in ihre tiefe Trauer zurückfallen.

Dies ist alles normal. Trauer hat unzählige Facetten, jeder Mensch trauert anders und die Zeiten der Trauer und nicht-Trauer können unterschiedlich sein und auch verschiedene Tiefe besitzen.

 

Das Bestattungshaus Zeitlos – Kommen Sie zur Ruhe

Vom Erstgespräch über die Aufbahrung bis zur Beerdigung

Ihre Trauer ist. Punkt. Vielleicht sind Sie bei dem Erstgespräch gefasst, vielleicht finden Sie sich orientierungslos im Leben wieder. Wenn der Zeitpunkt des Todes gekommen ist – oder in der nächsten Zeit kommen wird – sind wir vom Bestattungshaus Zeitlos für Sie da. Bei uns dürfen Sie zeitlos sein. Bei uns herrscht kein Druck, kein Zwang, kein Stress. Egal an welchem Punkt Sie sind, wir holen Sie dort ab und kümmern uns um das, was Ihnen zu schwer ist.

Individuelle Rituale, eine warme Umgebung und Zuspruch – wir können Ihnen Ihre individuelle Trauer nicht abnehmen, aber wir können Ihnen in solchen emotionalen Momenten die bestmögliche Unterstützung geben. Ihnen stehen schwierige Zeiten bevor. Sie müssen den Weg aber nicht alleine gehen. Wir sind in allen Belangen ein kompetenter und sensibler Ansprechpartner. Wir geben Ihnen den Rahmen, den Sie brauchen, um sich selbst ein wenig sortieren zu können.

In dem Fall, dass der Verstorbene selbst eine Bestattungsvorsorge abgeschlossen und vielleicht einige Dinge selbst festgelegt hat, können wir aus diesem Gerüst eine persönliche Zeremonie bauen. Wir nehmen Ihnen, wenn Sie wünschen, sämtliche Formalitäten ab. Ihre Wünsche werden in unseren Gesprächen aufgenommen und für Sie und für den Verstorben so umgesetzt, dass jederzeit eine liebevolle und respektvolle Atmosphäre erhalten bleibt.

Wir vom Bestattungsinstitut Zeitlos sind mit aller Zeit für Sie. Für alle Notwendigkeiten.

Zum Zuhören. Zum Reden. Und zum Handeln.